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OKSIMO-BEISPIEL: Leerer Theoriesockel mit generischer Funktion

Letzte Änderung: 30.Jan 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch

Email: kontakt@sw-de.oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text gehört zum Thema oksimo Beispiele.

Theorie & oksimo Software

In dem Beitrag Nachhaltige Empirische Theorie und die oksimo Software wird schematisch beschrieben, was im Kontext der oksimo Software als ’nachhaltige empirische Theorie (NET)‘ verstanden wird und wie das Konzept einer NET innerhalb der oksimo Software umgesetzt wird.

Innerhalb der oksimo Software steht für eine NET folgendes Schema zur Verfügung:

Die wichtigen Elemente sind:

  1. Name
  2. Visions (Ziele)
  3. States (Zustände)
  4. Rules (Veränderungsregeln)

Veränderungsregeln beziehen sich in der Regel auf eine konkrete Situation (Zustand) und verändern spezifische Eigenschaften. Es gibt aber auch Veränderungen, die eine recht allgemeine Struktur beschreiben, die sich auf viele Einzelfälle anwenden lässt. So z.B. die Aufteilung einer Größe wie ‚Menge verfügbaren Trinkwassers‘ auf die ‚Menge von aktuellen Einwohnern‘. Weiter konkretisiert: ‚Menge verfügbaren Trinkwassers in m3‚ auf die ‚Menge von aktuellen Einwohnern‘ umgelegt auf ‚pro Tag und gemessen in Liter‘.

Es liegt nahe, dafür eine kleine Theorie zu machen, die solch eine Aufteilung realisiert und die man dann — das ist der Plan — nach Bedarf mit anderen Theorien vereinheitlicht, in denen zwei Größen vorkommen, die genau solch eine Aufteilung brnötigen.

Kleine Modelltheorie für Aufteilung

Hier die Basis der Theorie (Name, Visions, States):

Wichtig sind hier die Grundgrößen K für eine Kapazität (Wert unwichtig) und B für Verteiler (Wert unwichtig). Die Größen ‚ProKopf‘, ‚Uhr‘ und ‚Abnahme‘ sind ‚Dummies; sie werden hier nur gebraucht, um die Theorie überhaupt zum Laufen zu bringen. Die Größe ‚FlagAB‘ dient dazu, nach einem Zustand der Deaktivierung ‚FlagAB=0‘ in einen Zustand der Aktivierung ‚FlagAB=1‘ zu versetzen.

Diese Regel dient nur dazu, die Größe FlagAB von =0 auf =1 zu setzen, damit die eigentliche Verrechnung aktiviert werden kann.

Wenn die Größe FlagAB auf =1 gesetzt ist, dann tritt die Regel ProKopf=… in Aktion. Der Ausdruck K=K-(K*Abnahme) ist nicht wirklich notwendig. Sie hilft hier nur zur Veranschaulichung, um die Veränderung der Größe ProKopf sichtbar zu machen. Der Ausdruck FlagAB=0 nimmt die Aktivierung dann wieder zurück.

Startet man die Simulation, kann man folgenden Wertverlauf sehen (Man kann diese Simulationen selber hier ausführen):

Die verfügbare Kapazität verringert sich und davon abhängig der ProKop-Verbrauch.

Im Grafen kann man folgendes sehen:

Und:

Auf den ersten Blick funktioniert die kleine Theorie mit veränderlicher Verteilung bei fester Abnahmemenge. Fragt sich, ob diese Idee auch beim Vereinigen mit einer anderen Theorie funktioniert.